Antriebslosigkeit, innere Leere, Hoffnungslosigkeit – wer sich fragt „Habe ich eine Depression?" findet Fragebögen wie den PHQ-9. Diese messen die Schwere depressiver Symptome – aber nicht, ob hinter Ihren Beschwerden eine depressive Episode, ein Burnout, eine Angststörung oder eine Persönlichkeitsstörung steckt. Unser Testverfahren liefert Ihnen diese Klarheit.
Wie oft haben Sie in den letzten 2 Wochen unter den folgenden Beschwerden gelitten? Basierend auf dem PHQ-9 nach Kroenke, Spitzer & Williams – dem weltweit am häufigsten eingesetzten Screening für Depressionen.
Wenig Interesse oder Freude an Ihren Tätigkeiten
Niedergeschlagenheit, Schwermut oder Hoffnungslosigkeit
Schwierigkeiten ein- oder durchzuschlafen, oder vermehrter Schlaf
Müdigkeit oder Gefühl, keine Energie zu haben
Verminderter Appetit oder übermäßiges Bedürfnis zu essen
Schlechte Meinung von sich selbst – Gefühl, ein Versager zu sein oder die Familie enttäuscht zu haben
Schwierigkeiten, sich auf etwas zu konzentrieren, z.B. beim Zeitunglesen oder Fernsehen
So verlangsamt oder so ruhelos, dass es anderen auffallen würde?
Gedanken, dass Sie lieber tot wären oder sich Leid zufügen möchten
Dieser Selbsttest gibt Ihnen einen ersten Hinweis. Für eine differenzierte Einordnung – Depression oder Burnout? Dysthymie oder depressive Episode? Komorbide Angststörung oder Persönlichkeitsstörung? – benötigen Sie eine umfassende Diagnostik mit dem SCID-5-SPQ.
Fundierte Diagnostik bestellen – 39,95 €„Morgens aufzustehen ist das Schwerste. Ich liege wach, aber mein Körper fühlt sich an wie Blei. Alles, was vor mir liegt, fühlt sich unerreichbar an."
„Ich habe das Interesse an allem verloren. Dinge, die mir früher Freude gemacht haben – Musik, Freunde, Hobbys – lassen mich einfach kalt."
„Ich fühle mich wertlos. Egal was ich tue, es fühlt sich nie gut genug an. Die Gedanken kreisen ständig um meine Fehler und mein Versagen."
„Mein Schlaf ist komplett durcheinander. Entweder liege ich stundenlang wach und grüble, oder ich schlafe 12 Stunden und bin trotzdem erschöpft."
„Ich kann mich auf nichts mehr konzentrieren. Einfache Entscheidungen überfordern mich. Einen Text lesen und behalten? Unmöglich."
„Manchmal frage ich mich, ob es so überhaupt noch Sinn hat. Nicht dass ich mir etwas antun würde – aber der Gedanke, dass alles aufhört, fühlt sich fast erleichternd an."
Die depressive Störung – im ICD-11 als depressive Episode (6A70) oder rezidivierende depressive Störung (6A71) klassifiziert – ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen weltweit. In Deutschland sind laut DGPPN innerhalb eines Jahres etwa 8 % der Bevölkerung betroffen, die Lebenszeitprävalenz liegt bei rund 20 %.
Eine Depression ist mehr als „schlechte Laune" oder vorübergehende Traurigkeit. Sie betrifft Denken, Fühlen und den Körper – und sie ist behandelbar. Voraussetzung ist eine korrekte Diagnose, die abgrenzt, ob tatsächlich eine depressive Episode vorliegt oder ob die Symptome besser durch ein Burnout, eine Angststörung, eine Belastungsreaktion oder eine Persönlichkeitsstörung erklärt werden.
Für die Diagnose einer depressiven Episode müssen mehrere der folgenden Symptome über mindestens zwei Wochen fast täglich bestehen. Die drei Kernsymptome sind gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Antriebsminderung:
Es gibt nicht „die eine" Depression. Schweregrad, Verlauf und Begleitsymptome unterscheiden sich erheblich – und bestimmen den richtigen Behandlungsweg. Ein kostenloser Depression Test misst in der Regel nur die Symptomschwere, ohne die Form zu differenzieren.
Zwei bis drei Symptome über mindestens zwei Wochen. Der Alltag ist eingeschränkt, aber grundsätzlich noch bewältigbar. Betroffene funktionieren nach außen oft noch, leiden aber innerlich erheblich.
Mehrere Symptome in ausgeprägter Form. Der Alltag – Arbeit, soziale Kontakte, Haushalt – ist deutlich beeinträchtigt. Häufigste Form, bei der Betroffene professionelle Hilfe suchen.
Nahezu alle Symptome in schwerer Ausprägung. Alltägliche Aufgaben sind kaum noch möglich. Hohes Suizidrisiko. Kann mit oder ohne psychotische Symptome auftreten.
Wenn Sie nach einem „Depression Test online" suchen, vermuten Sie vielleicht eine Depression. Doch psychische Störungen treten in der Regel nicht isoliert auf. Über 60 % der Depressionsbetroffenen erfüllen gleichzeitig die Kriterien für mindestens eine weitere Diagnose – man spricht von Komorbidität.
Ein kostenloser Depression Test wie der PHQ-9 kann nur die Schwere depressiver Symptome messen. Ob gleichzeitig eine Angststörung, eine PTBS oder eine Persönlichkeitsstörung vorliegt, bleibt unerkannt – mit erheblichen Konsequenzen für die Behandlung.
der Depressionsbetroffenen erfüllen die Kriterien für mindestens eine weitere psychische Störung (Wittchen & Jacobi, 2005; Kessler et al., 2005).
Eine Depression ist eine der am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Die S3-Leitlinie empfiehlt je nach Schweregrad Psychotherapie, Medikation oder eine Kombination. Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist dabei das am besten untersuchte und wirksamste Verfahren.
Die KVT ist das am besten untersuchte Therapieverfahren für Depression. Fokus auf die Veränderung negativer Denkmuster (kognitive Umstrukturierung nach Beck) und den Wiederaufbau positiver Aktivitäten (Verhaltensaktivierung). Wirksam bei allen Schweregraden – bei leichter Depression als alleinige Therapie, bei schwerer Depression in Kombination mit Medikation.
Das Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy wurde speziell für chronische Depressionen und Dysthymie entwickelt. Kombiniert kognitive, verhaltenstherapeutische und interpersonelle Techniken. Besonders wirksam, wenn die Depression seit über 2 Jahren besteht.
Die IPT fokussiert auf zwischenmenschliche Probleme, die mit der Depression zusammenhängen: Trauer, Rollenkonflikte, soziale Isolation und Beziehungsstörungen. Evidenzbasiert und von der S3-Leitlinie empfohlen.
Antidepressiva (v.a. SSRI und SNRI) werden ab mittelgradiger Depression empfohlen – idealerweise in Kombination mit Psychotherapie. Die medikamentöse Therapie sollte immer ärztlich begleitet werden und ersetzt keine psychotherapeutische Behandlung.
Depression ist nicht gleich Depression. Eine leichte depressive Episode wird anders behandelt als eine schwere rezidivierende Depression mit komorbider Angststörung. Ohne fundierte Einordnung riskieren Betroffene, den falschen Behandlungsweg einzuschlagen. Unser Testverfahren gibt Ihnen die Grundlage für die richtige Therapieentscheidung.
Depressive Symptome treten bei fast allen psychischen Störungen auf. Antriebslosigkeit findet sich bei Depression und Burnout. Schlafstörungen bei Depression, Angststörung und PTBS. Innere Leere bei Depression und Borderline.
Das Problem: Der PHQ-9 misst die Schwere depressiver Symptome – und das tut er gut. Aber er beantwortet nicht die entscheidende Frage: Was steckt dahinter? Ohne eine umfassende Diagnostik ist die korrekte Einordnung nicht möglich.
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Depression, Burnout, Angststörung – oder doch eine Persönlichkeitsstörung, die Ihre depressive Symptomatik verstärkt? Unser Testverfahren differenziert, was ein kostenloser Depression Test online nicht kann.
Der WHO-5 misst Ihr allgemeines psychisches Wohlbefinden in einer Minute. Ein Ergebnis unter 50 % wird in der klinischen Praxis als Anlass für eine weiterführende Depressionsdiagnostik empfohlen.
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Depression wird häufig diagnostiziert, aber selten differenziert. Hinter depressiven Symptomen können Burnout, Angststörungen, PTBS oder Persönlichkeitsstörungen stecken – und der richtige Behandlungsweg hängt von dieser Unterscheidung ab. Ich werte jedes Ergebnis persönlich aus und ordne Ihre Symptome in den größeren diagnostischen Kontext ein.