Herzrasen, Panikattacken, ständiges Grübeln – oder eine diffuse Angst, die nie aufhört? Machen Sie jetzt den kostenlosen Angst Selbsttest (GAD-7) direkt auf dieser Seite. Erfahren Sie, warum die Frage „Welche Angststörung habe ich?" entscheidend ist – denn es gibt mindestens sieben verschiedene Angststörungen, die sich grundlegend in Ursache und Behandlung unterscheiden.
Wie oft waren Sie in den letzten 2 Wochen von den folgenden Beschwerden beeinträchtigt? Dieser Angst Selbsttest basiert auf dem GAD-7 (Generalized Anxiety Disorder Scale) – dem weltweit am häufigsten eingesetzten Screening für Angststörungen. Er erfasst primär generalisierte Angstsymptome.
Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung
Nicht in der Lage, Sorgen zu stoppen oder zu kontrollieren
Übermäßige Sorgen bezüglich verschiedener Angelegenheiten
Schwierigkeiten, sich zu entspannen
So ruhelos, dass Stillsitzen schwer fällt
Leicht reizbar oder gereizt
Gefühl, dass etwas Schlimmes passieren könnte
Dieser Angst Selbsttest misst die Schwere generalisierter Angstsymptome. Aber welche Angststörung vorliegt – Generalisierte Angststörung, Panikstörung, Soziale Phobie, Agoraphobie oder eine andere – kann der GAD-7 nicht unterscheiden. Dafür brauchen Sie eine differenzierte Diagnostik, die auch eine komorbide Depression erkennt.
Fundierte Diagnostik bestellen – 39,95 €„Mein Kopf hört nie auf. Ich mache mir ständig Sorgen – über die Arbeit, die Gesundheit, die Zukunft. Selbst wenn alles gut ist, warte ich auf die Katastrophe."
„Plötzlich rast mein Herz, ich bekomme keine Luft, mir wird schwindelig. Ich denke, ich sterbe. Und dann ist es vorbei – aber die Angst vor der nächsten Panikattacke bleibt."
„Vor Menschen sprechen, in Meetings sitzen, zur Feier gehen – alles eine Qual. Nicht weil ich schüchtern bin, sondern weil die Angst, mich zu blamieren, mich lähmt."
„Ich meide Orte, an denen ich nicht sofort weg kann. Kein Kino, keine Bahn, keine Menschenmengen. Mein Leben wird immer kleiner."
„Ich schlafe kaum noch. Nachts grüble ich, tagsüber bin ich angespannt. Mein Körper ist ständig im Alarmzustand."
„Ich weiß, dass meine Angst übertrieben ist. Aber das macht es nicht besser – im Gegenteil. Ich schäme mich dafür."
Angststörungen sind die häufigsten psychischen Erkrankungen. Etwa 15 % der Bevölkerung sind laut S3-Leitlinie im Laufe eines Jahres betroffen. Die ICD-11 unterscheidet sieben Formen, die sich in Auslösern, Verlauf und Behandlung grundlegend unterscheiden.
Ein einfacher Angst Selbsttest kann die Schwere messen – aber nicht, welche Angststörung vorliegt.
Es gibt nicht „die eine Angststörung". Die ICD-11 unterscheidet sieben Formen, die sich in Auslösern, Verlauf und Behandlung grundlegend unterscheiden. Ein kostenloser Angst Selbsttest kann nicht klären, welche Form vorliegt.
Anhaltende, übermäßige Sorgen über viele Lebensbereiche – Gesundheit, Arbeit, Familie. Unkontrollierbar, begleitet von körperlicher Anspannung, Schlafstörungen und Reizbarkeit. Dauer: mindestens 6 Monate.
Wiederkehrende, unerwartete Panikattacken mit Herzrasen, Atemnot und Todesangst. Die Attacken kommen „aus dem Nichts". Zwischen den Attacken: ständige Erwartungsangst.
Angst vor Situationen, aus denen Flucht schwierig wäre: Menschenmengen, öffentliche Verkehrsmittel, weite Plätze. Betroffene schränken ihr Leben zunehmend ein. Tritt häufig mit Panikstörung auf.
Ausgeprägte Angst vor sozialen Situationen – Gespräche, Vorträge, Essen vor anderen. Kernangst: sich zu blamieren, negativ bewertet zu werden. Weit über Schüchternheit hinaus.
Intensive, unverhältnismäßige Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen: Höhe, Tiere, Blut, Fliegen, enge Räume. Die häufigste Angststörung – aber am besten behandelbar.
Übermäßige Angst vor der Trennung von wichtigen Bezugspersonen. Nicht nur bei Kindern – auch bei Erwachsenen eine eigenständige Diagnose. Führt zu Klammern, Vermeidung und somatischen Beschwerden.
Konsistentes Nicht-Sprechen in bestimmten sozialen Situationen, obwohl die Sprachfähigkeit vorhanden ist. Tritt vor allem im Kindesalter auf und wird häufig mit Schüchternheit verwechselt.
Angststörungen und Depression gehören zusammen wie kaum zwei andere psychische Erkrankungen. Über 60 % der Angststörungen gehen mit einer komorbiden Depression einher – und umgekehrt. Diese Überlappung macht die Differentialdiagnostik so entscheidend.
der Menschen mit einer Angststörung entwickeln im Verlauf auch eine Depression. Umgekehrt haben über 50 % der Depressiven eine komorbide Angststörung (Kessler et al., 2005; DGPPN S3-Leitlinie).
Warum passen Angst und Depression so gut zusammen? Beide teilen ähnliche neurobiologische Grundlagen (Serotonin, Noradrenalin), beide werden durch chronischen Stress begünstigt, und Vermeidungsverhalten bei Angst führt häufig zu sozialer Isolation – einem Hauptrisikofaktor für Depression.
Die Behandlung unterscheidet sich: Bei reiner Angststörung steht Exposition im Vordergrund. Bei komorbider Depression muss die depressive Symptomatik mitbehandelt werden – oft mit einer Kombination aus Psychotherapie und Medikation.
Die häufigste Komorbidität – und die wichtigste. Angststörungen und Depression verstärken sich gegenseitig. Wer beides hat, spricht schlechter auf Therapie an, wenn nur ein Störungsbild behandelt wird.
Mehr über DepressionChronische Angst erschöpft – und kann ein Burnout begünstigen. Umgekehrt kann arbeitsbezogener Stress eine Angststörung auslösen oder verstärken.
Mehr über BurnoutPTBS und Angststörungen teilen Übererregung und Vermeidung als Kernsymptome. Eine sorgfältige Differenzierung ist nötig, da die Behandlungen sich unterscheiden.
Mehr über BelastungsstörungenÄngstlich-vermeidende und dependente Persönlichkeitsstörungen überlappen stark mit Angststörungen. Die Abgrenzung ist diagnostisch anspruchsvoll – der SCID-5-SPQ leistet genau das.
Mehr über Borderline
Angststörungen gehören zu den am besten behandelbaren psychischen Erkrankungen. Die S3-Leitlinie empfiehlt je nach Form der Angststörung unterschiedliche Behandlungsansätze. Entscheidend: Die richtige Therapie hängt von der richtigen Diagnose ab.
Veränderung angstauslösender Denkmuster und schrittweise Konfrontation mit angstbesetzten Situationen. Die am besten untersuchte Therapie bei allen Angststörungen.
Gezielte, therapeutisch begleitete Konfrontation mit angstauslösenden Situationen. Das Angstsystem lernt, dass die befürchtete Katastrophe nicht eintritt.
Antidepressiva (SSRI, SNRI) sind bei Angststörungen wirksam und werden ab mittlerer Schwere empfohlen – oft in Kombination mit Psychotherapie.
Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion zeigt gute Evidenz als ergänzende Behandlung, insbesondere bei Generalisierter Angststörung und Rückfallprävention.
Die Therapie unterscheidet sich je nach Angstform: Panikstörung profitiert besonders von interozeptiver Exposition. Soziale Angst erfordert Arbeit an Selbstbild und Vermeidung. Generalisierte Angst fokussiert auf Sorgenprozesse und Entspannung. Ohne Diagnostik riskieren Betroffene den falschen Behandlungsweg.
| Kostenlose Selbsttests | Unser Testverfahren | |
|---|---|---|
| Umfang | 7 Fragen (GAD-7) | Umfassendes Screening + SCID-5 |
| Auswertung | Automatisch (Algorithmus) | Persönlich durch Psychologen |
| Ergebnis | Punktwert / Schweregrad | Verdachtsdiagnose nach ICD-11 |
| Welche Angstform? | Nicht unterscheidbar | Alle 7 Formen differenziert |
| Panik vs. GAD vs. Phobie | Nicht erfasst | Gezielt differenziert |
| Komorbide Depression | Nicht erkannt | Systematisch erfasst |
| Persönlichkeitsstörungen | Nicht erfasst | SCID-5-SPQ deckt alle PS ab |
| Handlungsempfehlung | Keine | Individuelle Empfehlung |
Generalisierte Angst, Panikstörung, Soziale Phobie, Agoraphobie – oder doch eine komorbide Depression? Unser Testverfahren differenziert, was kein kostenloser Angststörung Test online leisten kann.
Der WHO-5 misst Ihr allgemeines psychisches Wohlbefinden in einer Minute. Kein Angststörung Test im engeren Sinne, aber ein starkes Signal – denn Angststörungen gehen fast immer mit deutlich reduziertem Wohlbefinden einher.
Jetzt kostenlos testenPsychologe (M.Sc., Note 1,5) mit Masterarbeit über psychologische Online-Diagnostik (Note 1,0). Angststörungen sind neben Depression das häufigste Störungsbild in unserer Diagnostik. Ich werte jedes Ergebnis persönlich aus und differenziere zwischen den verschiedenen Angstformen, Depression und Persönlichkeitsstörungen.