Ein belastendes Erlebnis, das nicht loslässt – Flashbacks, Albträume, innere Taubheit oder das Gefühl, ständig auf der Hut zu sein. Wer sich fragt „Habe ich eine PTBS?" oder nach einem Belastungsstörung Test online sucht, findet Selbsttests, die Trauma-Symptome abfragen – aber nicht unterscheiden, ob eine posttraumatische Belastungsstörung, eine Anpassungsstörung oder eine komorbide Depression vorliegt. Unser Testverfahren liefert Ihnen diese Klarheit.
„Bilder von dem, was passiert ist, kommen ohne Vorwarnung. Ein Geräusch, ein Geruch – und plötzlich bin ich wieder dort. Als würde es gerade jetzt passieren."
„Ich habe Albträume, fast jede Nacht. Morgens bin ich erschöpft, aber wach bleiben will ich auch nicht – weil tagsüber die Erinnerungen kommen."
„Ich fühle mich innerlich taub. Freude, Trauer, Liebe – ich weiß, dass ich diese Gefühle haben sollte, aber da ist nur Leere. Als hätte jemand den Ton abgestellt."
„Ich bin ständig in Alarmbereitschaft. Jedes unerwartete Geräusch lässt mich zusammenzucken. In Menschenmengen suche ich automatisch den Ausgang."
„Seit der Trennung, dem Jobverlust, dem Todesfall – nichts fühlt sich mehr an wie vorher. Ich komme einfach nicht darüber hinweg, obwohl es schon Monate her ist."
„Ich vermeide alles, was mich daran erinnert. Orte, Menschen, Gespräche. Mein Leben wird immer kleiner – aber wenn ich daran denke, wird es schlimmer."
Belastungsstörungen entstehen als Reaktion auf schwere oder anhaltende psychische Belastungen. Die bekannteste Form ist die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), die nach einem oder mehreren traumatischen Erlebnissen auftreten kann – etwa nach Gewalt, Unfällen, Missbrauch, Krieg oder dem plötzlichen Verlust eines nahestehenden Menschen.
In Deutschland sind laut der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung der PTBS etwa 1,5–3 % der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen. Deutlich häufiger ist die Anpassungsstörung, die als Reaktion auf belastende Lebensereignisse wie Trennung, Jobverlust oder Krankheit auftreten kann – auch ohne klassisches Trauma. Wer nach einem PTBS Test online sucht, hat oft Symptome, die auch auf eine Anpassungsstörung, eine Depression oder eine Angststörung hindeuten können.
Die ICD-11 beschreibt drei zentrale Symptomcluster der posttraumatischen Belastungsstörung. PTBS Symptome müssen über mindestens einen Monat bestehen und in Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis stehen:
Es gibt nicht „die eine" Belastungsstörung. PTBS, komplexe PTBS und Anpassungsstörung unterscheiden sich in Ursache, Verlauf und Behandlung. Ein kostenloser PTBS Test online prüft in der Regel nur die klassische PTBS – unser Testverfahren erfasst das gesamte Spektrum.
Die posttraumatische Belastungsstörung entsteht nach einem oder mehreren traumatischen Erlebnissen. Gekennzeichnet durch Wiedererleben (Flashbacks, Albträume), Vermeidungsverhalten und anhaltende Übererregung. Die Symptome bestehen über mindestens einen Monat und beeinträchtigen den Alltag erheblich.
Entsteht typischerweise nach wiederholter oder anhaltender Traumatisierung – etwa bei Kindesmissbrauch, Gewalterfahrungen in Beziehungen oder langjährigem Mobbing. Zusätzlich zu den PTBS Symptomen kommen tiefgreifende Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, im Selbstbild und in Beziehungen hinzu.
Entsteht als Reaktion auf belastende Lebensereignisse wie Trennung, Jobverlust, Krankheitsdiagnose oder Umzug – auch ohne klassisches Trauma. Betroffene können sich nicht an die veränderte Situation anpassen, grübeln übermäßig und entwickeln depressive oder ängstliche Symptome.
Warum ist die Differenzierung so wichtig? Komplexe PTBS wird häufig als Borderline-Persönlichkeitsstörung fehldiagnostiziert – die Symptome überlappen sich erheblich. Anpassungsstörungen werden oft als „normale Traurigkeit" abgetan, obwohl eine behandlungsbedürftige Diagnose vorliegt. Und bei über 50 % der PTBS-Betroffenen besteht gleichzeitig eine Depression. Wer nur einen PTBS Test online macht, übersieht diese Zusammenhänge. Unser Testverfahren erfasst alle Störungsbilder und ordnet korrekt ein.
Wenn Sie nach „PTBS Test online", „Trauma Test" oder „Habe ich eine PTBS?" suchen, finden Sie Selbsttests auf Basis des PCL-5 oder IES-R. Diese messen die Schwere Ihrer Belastungssymptome – aber nicht, ob eine PTBS, komplexe PTBS, Anpassungsstörung, Depression oder Borderline vorliegt. Ein Belastungsstörung Test online, der nur Trauma-Symptome misst, kann diese Abgrenzung nicht leisten.
Das Problem: PTBS Symptome überlappen sich massiv mit anderen Störungsbildern. Flashbacks und Übererregung können auch bei Borderline auftreten. Emotionale Taubheit ist ein Kernsymptom der PTBS, aber auch der Depression. Vermeidungsverhalten findet sich bei PTBS, bei Angststörungen und bei Anpassungsstörungen. Eine Belastungsstörung erkennen und von anderen Diagnosen abgrenzen erfordert ein umfassendes diagnostisches Verfahren.
17–22 Fragen (PCL-5 oder IES-R), nur Trauma-Symptomstärke, automatische Auswertung, keine Unterscheidung PTBS/komplexe PTBS/Anpassungsstörung, keine Abgrenzung zu Depression/Borderline.
Umfassendes Screening + SCID-5-SPQ, persönliche Auswertung, alle Belastungsformen + alle weiteren Störungsbilder, Verdachtsdiagnose nach ICD-11, komorbide Depression, Angststörung und PS erfasst.
Posttraumatische Belastungsstörung, komplexe PTBS, Anpassungsstörung – oder doch eine komorbide Depression, die Ihre Symptome verstärkt? Unser Testverfahren differenziert, was ein kostenloser PTBS Test online nicht kann. Sie erhalten eine fundierte Verdachtsdiagnose, persönlich ausgewertet von einem Psychologen, der auch die Zusammenhänge zwischen Trauma, Depression und Persönlichkeitsstörungen erkennt.
Der WHO-5 misst Ihr allgemeines psychisches Wohlbefinden in einer Minute. Kein PTBS Test im engeren Sinne, aber ein starkes Signal – denn Belastungsstörungen gehen nahezu immer mit einem deutlich reduzierten Wohlbefinden einher, das sich mit dem WHO-5 zuverlässig erkennen lässt.
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Psychologe (M.Sc., Note 1,5) mit Masterarbeit über psychologische Online-Diagnostik (Note 1,0). Belastungsstörungen gehören zu den am häufigsten fehldiagnostizierten Störungsbildern – insbesondere die Abgrenzung von komplexer PTBS und Borderline ist eine der größten diagnostischen Herausforderungen. Ich werte jedes Ergebnis persönlich aus und differenziere PTBS Symptome von Depression, Angststörung und Persönlichkeitsstörungen.