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"Ich dachte es wäre Burnout – die Diagnostik zeigte eine Dysthymie."
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Essstörung Test online – Habe ich eine Essstörung?

Kontrollverlust beim Essen, ständiges Kalorienzählen, heimliches Erbrechen oder das Gefühl, nie dünn genug zu sein? Machen Sie jetzt den kostenlosen Essstörungs-Screening (SCOFF) direkt auf dieser Seite. Erfahren Sie, warum eine Essstörung fast nie allein auftritt – und warum die Abgrenzung zu Depression, Angststörungen und Persönlichkeitsstörungen für die richtige Behandlung entscheidend ist.

Ergebnis in 48 h 100 % vertraulich SCID-5 & DSM-5 Psychologe (M.Sc., 1,5)
Tobias Fabian, M.Sc. Psychologie – Essstörung Diagnostik online
Psychologe (M.Sc.)
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Essstörung Test online – SCOFF Kurzscreening

Beantworten Sie die folgenden 5 Fragen mit Ja oder Nein. Der SCOFF-Fragebogen (Morgan, Reid & Lacey, 1999) ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Screening-Instrument für Essstörungen – mit einer Sensitivität von 86 % und Spezifität von 83 %.

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Frage 1/5 · S – Sick

Übergeben Sie sich, weil Sie sich unangenehm voll fühlen?

Ja
Nein
Frage 2/5 · C – Control

Haben Sie das Gefühl, die Kontrolle darüber verloren zu haben, wie viel Sie essen?

Ja
Nein
Frage 3/5 · O – One stone

Haben Sie in letzter Zeit mehr als 6 kg in einem Zeitraum von 3 Monaten abgenommen?

Ja
Nein
Frage 4/5 · F – Fat

Halten Sie sich für zu dick, obwohl andere sagen, Sie seien zu dünn?

Ja
Nein
Frage 5/5 · F – Food

Würden Sie sagen, dass Essen Ihr Leben dominiert?

Ja
Nein
0
von 5 Punkten

Dieser SCOFF-Screening gibt einen ersten Anhaltspunkt. Aber er erfasst primär Anorexie und Bulimie – nicht Binge-Eating-Störung oder ARFID. Und er erkennt keine komorbide Depression oder Persönlichkeitsstörung.

Fundierte Diagnostik bestellen – 39,95 €
Hinweis: Dieser Essstörungs-Selbsttest basiert auf dem SCOFF-Fragebogen (Morgan, Reid & Lacey, 1999). Ab 2 Ja-Antworten gilt das Screening als positiv. Er ist kein standardisiertes klinisches Testverfahren. Ihre Antworten werden nicht gespeichert und verlassen zu keinem Zeitpunkt Ihren Browser.
Kommt Ihnen das bekannt vor?

Essstörung erkennen: So beschreiben Betroffene ihren Alltag

„Ich zähle jede Kalorie, wiege jedes Gramm. Essen ist kein Genuss mehr – es ist ein Feind, den ich kontrollieren muss."

„Abends verliere ich die Kontrolle. Ich esse, bis mir schlecht wird. Danach Scham, Ekel, Erbrechen. Und am nächsten Tag dasselbe."

„Ich schaue in den Spiegel und sehe jemanden, der zu dick ist – obwohl alle sagen, ich sei zu dünn. Ich glaube ihnen nicht."

„Ich esse heimlich. Große Mengen, schnell, allein. Nicht aus Hunger – sondern weil ich mich leer fühle."

„Sport ist kein Vergnügen mehr – es ist Pflicht. Wenn ich einen Tag auslasse, habe ich Panik zuzunehmen."

„Mein ganzes Denken kreist um Essen, Kalorien, Gewicht. Für alles andere habe ich keinen Kopf mehr."

Essstörungen erkennen und verstehen
Hintergrundwissen

Was ist eine Essstörung?

Essstörungen gehören zu den psychischen Erkrankungen mit der höchsten Sterblichkeit. In Deutschland sind etwa 1,5–5 % der Bevölkerung betroffen – bei jungen Frauen deutlich häufiger. Die ICD-11 unterscheidet sechs Formen, darunter erstmals die Binge-Eating-Störung als eigenständige Diagnose.

Das Tückische: Essstörungen werden häufig erst spät erkannt, weil sie mit Scham, Geheimhaltung und körperlichen Komplikationen einhergehen.

Essstörung Symptome: Warnsignale erkennen

Restriktives Essverhalten oder starke Gewichtsabnahme
Essanfälle mit Kontrollverlust
Kompensatorisches Verhalten (Erbrechen, Laxantien, exzessiver Sport)
Verzerrte Körperwahrnehmung
Übermäßige Beschäftigung mit Essen, Kalorien, Gewicht
Sozialer Rückzug, Essen nur allein
Körperliche Folgen: Zahnschäden, Haarausfall, Elektrolytstörungen
Scham und Geheimhaltung des Essverhaltens
Quellen: DGPM/DGESS/DGKJP (2020): S3-Leitlinie Essstörungen. | WHO (2022): ICD-11, 6B80–6B85. | APA (2013): DSM-5. | Morgan, Reid & Lacey (1999): The SCOFF questionnaire. BMJ, 319.
Die Formen

Welche Essstörung habe ich? Die sechs ICD-11 Diagnosen

Die ICD-11 hat die Klassifikation von Essstörungen grundlegend modernisiert. Neu als eigenständige Diagnosen: Binge-Eating-Störung (6B82) und ARFID (6B83). Ein Essstörungs-Selbsttest kann nicht klären, welche Form vorliegt.

Anorexia Nervosa

ICD-11: 6B80 · Restriktion + Binge-Purge

Signifikant niedriges Körpergewicht durch Nahrungsrestriktion. Verzerrte Körperwahrnehmung, intensive Angst vor Gewichtszunahme. Höchste Mortalitätsrate aller psychischen Erkrankungen.

UntergewichtRestriktionKörperbild

Bulimia Nervosa

ICD-11: 6B81

Wiederkehrende Essanfälle mit Kontrollverlust, gefolgt von kompensatorischem Verhalten (Erbrechen, Laxantien, exzessiver Sport). Oft Normalgewicht – daher schwer von außen erkennbar.

EssanfällePurgingNormalgewicht

Binge-Eating-Störung

ICD-11: 6B82 · Neu als eigenständige Diagnose

Wiederkehrende Essanfälle ohne kompensatorisches Verhalten. Starker Leidensdruck, Scham, häufig Übergewicht. Die häufigste Essstörung – und die am meisten unterdiagnostizierte.

EssanfälleKein PurgingHäufigste Form

ARFID

ICD-11: 6B83 · Vermeidend-restriktiv

Vermeidende/restriktive Nahrungsaufnahme ohne Körperbildstörung. Nicht durch Angst vor Gewichtszunahme motiviert, sondern durch sensorische Empfindlichkeit, Angst vor Verschlucken oder geringes Interesse an Essen.

SensorischKein KörperbildNeu in ICD-11

Pica

ICD-11: 6B84

Regelmäßiger Verzehr von nicht-nutritiven Substanzen (Erde, Kreide, Papier). Tritt häufig bei Entwicklungsstörungen auf, kann aber auch im Erwachsenenalter vorkommen.

Nicht-NahrungEntwicklung

Ruminations-Regurgitations­störung

ICD-11: 6B85

Wiederholtes absichtliches Hochwürgen von Nahrung, die erneut gekaut, geschluckt oder ausgespuckt wird. Nicht durch eine gastrointestinale Erkrankung erklärbar.

RegurgitationWiederkäuen
Komorbiditäten

Essstörungen treten fast nie allein auf

Essstörungen haben eine der höchsten Komorbiditätsraten aller psychischen Erkrankungen. Die Begleitstörungen bestimmen die Behandlung maßgeblich mit – und werden von kostenlosen Essstörungs-Tests nicht erfasst.

50–75 %

der Betroffenen mit einer Essstörung erfüllen gleichzeitig die Kriterien für eine depressive Episode. Bei Binge-Eating-Störung berichten 65 % von einer Angststörung in der Vorgeschichte (NCS-R, 2007).

Emotionsregulation ist der entscheidende Faktor: Essanfälle und Purging dienen häufig als Bewältigungsstrategie für unerträgliche Gefühle – Leere, Scham, Angst, Wut. Ohne Behandlung der zugrundeliegenden emotionalen Probleme kehrt die Essstörung fast immer zurück.

Depression (50–75 %)

Die häufigste Komorbidität. Restriktives Essen und Essanfälle werden durch depressive Symptomatik verstärkt – ein Teufelskreis aus Scham, Rückzug und Kontrollverlust.

Mehr über Depression

Angststörungen (50–65 %)

Soziale Angst, Generalisierte Angst und OCD treten überdurchschnittlich häufig zusammen mit Essstörungen auf. Perfektionismus und Kontrollbedürfnis verbinden beide.

Mehr über Angststörungen

Borderline PS

Besonders bei Bulimie: Impulsivität, Emotionsregulationsprobleme und Selbstverletzung überlappen massiv. Bulimie und Borderline teilen die dysfunktionale Emotionsbewältigung.

Mehr über Borderline

Belastungsstörungen

Traumatische Erfahrungen in der Kindheit sind ein starker Risikofaktor für Essstörungen. Das Essverhalten wird zur Bewältigungsstrategie für traumaassoziierte Emotionen.

Mehr über Belastungsstörungen
Essstörung Diagnostik und Behandlung
Nach der Diagnose

Therapie bei Essstörungen

Essstörungen erfordern einen multimodalen Behandlungsansatz. Die S3-Leitlinie empfiehlt je nach Form unterschiedliche Schwerpunkte. Entscheidend: Die Behandlung der Essstörung allein reicht nicht – komorbide Störungen müssen parallel adressiert werden.

Behandlung

Evidenzbasierte Therapie bei Essstörungen

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT-E)

Goldstandard · Enhanced CBT (Fairburn)

Die erweiterte KVT nach Fairburn ist der Goldstandard bei Bulimie und Binge-Eating-Störung. Fokus auf Essverhalten, Körperbild und die zugrundeliegenden Emotionsregulationsprobleme.

Familienbasierte Therapie (FBT)

Maudsley-Ansatz · v.a. Anorexie bei Jugendlichen

Bei Anorexie im Jugendalter der am besten evidenzbasierte Ansatz. Die Familie wird aktiv in die Gewichtsrestaurierung einbezogen.

Interpersonelle Therapie (IPT)

Binge-Eating + Bulimie · Gute Evidenz

Fokussiert auf zwischenmenschliche Probleme, die die Essstörung aufrechterhalten: Rollenkonflikte, soziale Isolation, ungelöste Trauer.

Medizinische Stabilisierung

Bei Anorexie oft lebensnotwendig

Bei schwerer Anorexie steht die körperliche Stabilisierung an erster Stelle: Gewichtsrestaurierung, Elektrolytausgleich, Monitoring der Organfunktionen. Oft stationär notwendig.

Anorexie ≠ Bulimie ≠ Binge Eating – die Behandlung unterscheidet sich

Anorexie erfordert oft stationäre Behandlung und Gewichtsrestaurierung. Bulimie spricht hervorragend auf KVT-E an. Binge-Eating braucht einen anderen Fokus als Bulimie – trotz ähnlicher Symptome. Und bei komorbider Depression oder Borderline muss die Behandlung erweitert werden. Ohne Diagnostik riskieren Betroffene den falschen Behandlungsweg.

Der Unterschied

Essstörungs-Selbsttest vs. fundierte Diagnostik

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Kostenlose SelbsttestsUnser Testverfahren
Umfang5 Fragen (SCOFF)Umfassendes Screening + SCID-5
AuswertungAutomatisch (Algorithmus)Persönlich durch Psychologen
ErgebnisPositiv / NegativVerdachtsdiagnose nach ICD-11
Welche Essstörung?Nur AN + BN erfasstAlle 6 Formen differenziert
Binge-Eating-StörungNicht erfasstEigenständig diagnostiziert
Komorbide Depression/AngstNicht erkanntSystematisch erfasst
PersönlichkeitsstörungenNicht erfasstSCID-5-SPQ deckt alle PS ab
HandlungsempfehlungKeineIndividuelle Empfehlung
Unser Testverfahren

Habe ich eine Essstörung? Finden Sie es heraus

Anorexie, Bulimie, Binge-Eating-Störung – oder doch eine komorbide Depression, die das Essverhalten steuert? Unser Testverfahren differenziert, was kein kostenloser Essstörungs-Test leisten kann.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Essstörungs-Test

Wenn Ihr Essverhalten Ihren Alltag beeinträchtigt, Sie Kontrollverlust erleben, heimlich essen, kompensatorisches Verhalten zeigen oder Ihr Selbstwert stark vom Gewicht abhängt, kann das auf eine Essstörung hindeuten. Der SCOFF-Screening oben gibt einen ersten Anhaltspunkt. Eine differenzierte Diagnostik klärt, welche Form vorliegt und ob Komorbiditäten bestehen.
Beide beinhalten Essanfälle mit Kontrollverlust. Der zentrale Unterschied: Bei Bulimie folgen kompensatorische Maßnahmen (Erbrechen, Laxantien, exzessiver Sport). Bei der Binge-Eating-Störung fehlen diese – der Leidensdruck entsteht durch die Essanfälle selbst und die damit verbundene Scham.
ARFID (Avoidant/Restrictive Food Intake Disorder, ICD-11: 6B83) ist eine vermeidend-restriktive Essstörung ohne Körperbildstörung. Betroffene essen sehr eingeschränkt – nicht weil sie abnehmen wollen, sondern aufgrund sensorischer Empfindlichkeit, Angst vor Verschlucken oder geringem Interesse an Essen. ARFID ist neu als eigenständige Diagnose in der ICD-11.
Ja, und das ist eher die Regel als die Ausnahme: 50–75 % der Betroffenen mit einer Essstörung leiden gleichzeitig an einer Depression. Auch Angststörungen (50–65 %) und Borderline-Persönlichkeitsstörung treten überdurchschnittlich häufig auf. Diese Komorbiditäten müssen in der Behandlung berücksichtigt werden.
Der SCOFF wurde primär für Anorexie und Bulimie entwickelt. Er erfasst weder Binge-Eating-Störung noch ARFID und erkennt keine komorbide Depression, Angststörung oder Persönlichkeitsstörung. Unser Testverfahren deckt alle Essstörungsformen und Komorbiditäten in einer einzigen Untersuchung ab.
Ja. Bulimie und Binge-Eating-Störung sprechen gut auf KVT-E und IPT an. Anorexie ist schwieriger zu behandeln und hat eine längere Behandlungsdauer, aber auch hier sind Vollremissionen möglich. Je früher die Diagnose, desto besser die Prognose. Die Sterblichkeitsrate bei unbehandelter Anorexie unterstreicht die Dringlichkeit einer frühzeitigen Erkennung.
Ja. Bezahlung über Stripe (PCI-zertifiziert), SCID-5-SPQ über Hogrefe, alle Daten SSL-verschlüsselt. Der kostenlose SCOFF-Screening auf dieser Seite speichert keine Daten – alles bleibt in Ihrem Browser.
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Der WHO-5 misst Ihr allgemeines psychisches Wohlbefinden in einer Minute. Kein Essstörungs-Test im engeren Sinne, aber ein starkes Signal – denn Essstörungen gehen fast immer mit massiv reduziertem Wohlbefinden einher.

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Vorschau · Frage 1 von 5
In den letzten zwei Wochen......war ich froh und guter Laune.
Die ganze Zeit
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Ihr Ansprechpartner

Tobias Fabian, M.Sc. Psychologie

Psychologe (M.Sc., Note 1,5) mit Masterarbeit über psychologische Online-Diagnostik (Note 1,0). Essstörungen werden häufig erst spät erkannt – weil Betroffene ihr Verhalten verbergen und die Komorbidität mit Depression die Symptome überlagert. Ich werte jedes Ergebnis persönlich aus und differenziere sorgfältig zwischen den verschiedenen Essstörungsformen und Komorbiditäten.

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